00:00:15: Das ist die Läne, die man hört.
00:00:17: Sie kam vor wenigen Sekunden auf die Welt, bei einem Feister-Kaiser-Schnitt.
00:00:22: Die Eltern konnten unmittelbar sehen, wie das Geburtshilfteam das Baby aus dem Buch genommen hat.
00:00:29: Durch eine durchsichtige Folie im Operationsvorhang konnten sie bei der Geburt zuschauen.
00:00:37: In dieser Reportage begleiten wir den Eltern des Baby-Leni, Laura und Christian, während dem feister Kaiserschnitt.
00:00:45: Immer dabei ist Hebamme Cristina Diebold von der Frauenklinik am Kantonspital zu Luzern.
00:00:52: Es ist schon sehr berührend, es ist auch
00:00:56: für
00:00:56: uns.
00:00:57: Und ich darf das Ganze beobachten für den Podcast Herzdön, der Hebamme-Podcast vom Schweizerischen Hebammenverband.
00:01:05: Ich bin Rebekah Haveli.
00:01:10: Wo die kleine Lene an diesem Tag Punkt elf bis sechs Uhr auf die Welt kommt, sind fast ein dutzend Augenpaar auf sein Gericht.
00:01:18: Wir sind in einem Operationssaal der Frauenklinik.
00:01:24: Die Atmosphäre ist freudig angespannt.
00:01:27: Das Ärztinnen- und Ärzte-Team steht voll konzentriert am Bauch der Schwanger Laura.
00:01:35: Zwischen ihr und dem Geburtshilfeteam, der operiert, ist ein grüner Operationsvorhang aufgespannt.
00:01:44: Nachdem das Geburtshilfeteam noch einmal alles abcheckt hat, geht es los.
00:01:51: Laura hat den Teil nach Kursen bekommen.
00:01:53: Sie spürt ihren Bauch und ihre Beine nicht.
00:01:56: Auf der Seite von ihrem Kopf sitzt ihrer Mann Christian, direkt neben ihr auf einem Hocker.
00:02:02: Und auch die Anästhesistin Jacobia Benz ist immer bei ihr.
00:02:08: Ist das für dich auch noch aufregend?
00:02:12: Nein, weil wir sehen es halt häufig, gell?
00:02:14: Aber es ist immer schön, wenn es Baby kommt und alles gut geht.
00:02:17: Es ist immer etwas ganz Emotionales und etwas, das wir immer noch Freude haben.
00:02:21: Etwas anderes als sonst eine Mandeloperation?
00:02:24: Ja, heute ja, genau, genau.
00:02:26: Es ist viel.
00:02:27: Mit den Patienten reden, was wir schon schwedig haben, weil wir alle noch häufig versetzt haben.
00:02:33: Es braucht mehr Empathie, mehr Mitgefühl.
00:02:37: Es ist immer Freude, wenn sich die Schätzer hier sind und alles gut ging.
00:02:43: Jetzt ist England so weit.
00:02:45: Aber zuerst schauen wir noch mal zurück zum Morgenfrühen.
00:02:49: Noch bevor die schwangeren Laura und Christian für die Geburt ins Kantonspital zu Luzern eintreten sind.
00:02:56: Ich bin um diese Zeit noch alleine mit Kristina Diebold.
00:02:59: Sie ist Hebammen, Pflegexpertin und Teamleitere der Gebärabteilung.
00:03:04: Seit dreißig Jahren schafft sie hier als Hebammen.
00:03:08: Ich bin ein bisschen nervös.
00:03:09: Bist du das auch noch vor einer Geburt, vor einem Kaiserschnitt oder gar nicht?
00:03:15: Nein, dafür bin ich nicht, weil es schon so manchmal erlebt ist.
00:03:20: Ich bin gespannt auf das Berl, was für ein Kind das kommt und ob alles gut läuft.
00:03:27: Aber nicht in diesem Sinn nervös, weil ich weiss, was mich erwartet.
00:03:31: Ich glaube, es macht mich auch nervös, wenn man in einer Situation trifft, wo man nicht so genau weiss, was dann abläuft und was man sieht.
00:03:40: Das weiss ich ja.
00:03:42: Darum bin ich nicht in diesem Sinn nervös.
00:03:43: Aber früher eine Freude gespannt.
00:03:46: Im Kantonspital am Standort Luzern sind es letzte Jahre ... In den letzten Jahren kamen wir in den Kaiserschnitt.
00:03:53: In den letzten Jahren kamen wir in den Kaiserschnitt.
00:03:56: In den letzten Jahren kamen wir in den Kaiserschnitt.
00:03:59: In den letzten Jahren kamen wir in den Kaiserschnitt.
00:04:04: In den Kaiserschnitt kamen wir in den Kaiserschnitt.
00:04:09: In den Kaiserschnitt kamen wir in den Kaiserschnitt.
00:04:13: In den Kaiserschnitt kamen wir in den Kaiserschnitt.
00:04:17: Ich stelle mir vor, das Neugeborene werde ich sicher abputzen und büschen lassen, bevor man es den Eltern durch das Feister im Operationsvorhang zeigt.
00:04:26: Man wird es sehen.
00:04:28: Die Hebamme sagt einmal schon mal, dass so ein Feisterkaiserschnitt nicht ganz in jeder Situation infrage kommt.
00:04:35: Die Ausschlussgründe sind, wenn es jetzt Frühgeburt wäre unter vier bis drei Wochen, also mehr als sechs Wochen Formtermine.
00:04:45: Wenn wir irgendetwas erwarten, dass es mit der Entwicklung des Kindes, also zum Kind aus dem Gebärmutter heraus, schwierig werden würde.
00:04:53: Ja, wenn es vielleicht irgendwelche Fehlbildungen gibt, obwohl man es auch dort abwägen muss, ob das wirklich eine Kontrahindikation ist.
00:05:02: Was sicher auch nicht gegeblich ist, ist, wenn Nachgeburt vom Muttermundlied und wegen dieser Kaiserschnitte gemacht wird.
00:05:13: Plzenten-Nachgeburt, dass man beim Operieren erst in die Nachgeburt durch die Nachgeburtdürre operieren muss.
00:05:21: Das kann auch starke Blutungen geben.
00:05:25: Das ist nicht so gegebig für einen Kaiserschnitt.
00:05:29: Wenn du jetzt sagst, das ist nicht so gegebig, was heisst das?
00:05:32: Man will das nicht zeigen.
00:05:35: Oder was bedeutet das genau?
00:05:38: Blutungen will man natürlich nicht so zeigen.
00:05:40: Man putzt sie weg.
00:05:42: Man macht sie etwas super, bevor man das Fenster aufmacht.
00:05:46: Man muss sich auch schneller machen und sich nachher auch um die Blutung kümmern, wenn das Kind hier ist, dass man hier weniger Zeit hat, um das Kind lang zu zeigen durch das Fenster, weil man das Risiko dieser Blutung hat.
00:06:06: Ja, nichts, was unmöglich ist, aber es ist sicher gar nicht eine Situation, die ich gerade als erstes anerbieten würde, um eine Fernsehektion
00:06:15: zu empfehlen.
00:06:16: Das Kantonspital Luzern hat rund drei Jahre Erfahrung mit Feisterkaiserschnitt.
00:06:22: Man sagt auch Feistersektion.
00:06:25: Vor der Einführung vom Feisterkaiserschnitt hat sich das Kantonspital Luzern mit anderen Kliniken v.a.
00:06:32: im Inselspital Bern ausgedauscht, die das schon vorhin gemacht hat.
00:06:37: Dass diese Methode überhaupt eingeführt werden konnte, dafür brachte sie im Spital ein Einverständnis und die Zusammenarbeit von vielen Disziplinen.
00:06:46: von den Hebammen, aber auch von den Anästhesie- und Anästhesie-Plegateams und den Ärztinnen und Ärzten, die operieren.
00:06:56: Grundsätzlich eine Frage.
00:06:57: Man sagt immer, dass man natürliche Geburt anstreben kann.
00:07:01: Jetzt hat man etwas erfunden, wo man sagt, das ist zwar ein Kaiserschnitt, aber es kommt an einer natürlichen Geburt näher, weil man das visuelle Erlebnis hat und das Kind schon sehr früh sieht.
00:07:15: Bist du nicht dem Bestreben, der auch Hebammen unterstützen, der natürliche Geburt widersprechen?
00:07:24: Ja, ich bin von den Hebammen in den Einwand gekommen, dass man jetzt quasi die Sektion schmackhaft macht.
00:07:33: und sich dann vielleicht ein paar Ehe für einen Kaiserschnitt entscheiden.
00:07:37: Also erleben wir aber nicht so.
00:07:39: Es ist nicht so, dass sich jetzt Frauen nur, weil sie das Kind sehen können, wie es rauskommt, für einen Kaiserschnitt entscheiden.
00:07:47: Die Wunsch-Kaiserschnitte sind bei uns jetzt nicht
00:07:50: so
00:07:52: häufig.
00:07:53: Aber wenn es eine Möglichkeit gibt, dass sie den Kaiserschnitt gut ... erleben und für sie ein positives Ereignis war.
00:08:05: Und seit dem Moment, als das Kind geboren wurde, ist es nicht verpasst und man sich am Monat darauf gefreut hat, dann hätte ich ihnen das nicht vorenthalten.
00:08:13: Und ich denke, es werden auch noch mehr Hormon ausgeschüttet, wenn man das sieht, wie das auf die Welt kommt, die ja sehr wichtig ist in die Verbindung von Eltern zum Kind.
00:08:24: Und man weiss, dass ... Meine Frau nach einem Kaiserschnitt zum Beispiel, die Postpartale in Depressionen haben, sagen jetzt nicht, dass man mit dem das verhindern kann.
00:08:33: Aber es ist vielleicht einfach ein Puzzleteil, das wir gegen den Positiv beitragen, dass es vielleicht besser aussen kommt oder dass sie bessere Erlebnisse
00:08:45: hatten.
00:08:45: Sie lüden das Telefon in Sicht hier.
00:08:52: Jetzt sind die werdenden Eltern, die Laura und Christian hier.
00:08:56: Sie werden von Christina Diebold, die die beiden Forenen auch noch nie gesehen hat, in der Gebärabteilung empfangen.
00:09:03: In
00:09:04: dem Zimmer, wo sie jetzt drin sind, werden sie nach dem Kaiserschnitt auch zuerst zurückkommen.
00:09:11: Die Laura und Christian haben schon ein Kind.
00:09:14: Bei der letzten Geburt in einem anderen Spital im Ausland war alles sehr doppelend.
00:09:21: Am Schluss gab es einen Notfallkaiserschnitt mit Vollnarkosen.
00:09:25: Tebammer prüft noch mal die Herzdöne des Kindes.
00:09:28: Und
00:09:28: ist
00:09:30: sie schon wach?
00:09:30: Morgen hat sie schon ein bisschen auf dem Weg hierher gemeldet.
00:09:37: Und sie spricht mit dem Paar über den bevorstehenden Feisterkreiserschnitt.
00:09:41: Man sieht ja nicht, dass es hier in die Wunde ist.
00:09:45: Du liest relativ flach.
00:09:46: Du kommst so ein Keil unter den Kopf, über das ein bisschen erhöht ist.
00:09:50: Und dann mit den Brusten, mit dem Buch und so.
00:09:53: Wir haben nicht auf das Kind geholt.
00:09:54: Ja, ja, ja.
00:09:54: Ich glaube, es ist beigeguckt.
00:09:58: Wollt man jetzt nicht?
00:09:59: Nein,
00:09:59: das ist auch nicht das Ziel.
00:10:01: Wie bei einer normalen Geburt.
00:10:02: Das sieht man relativ schnell aus.
00:10:04: Ja, natürlich.
00:10:06: Und man wartet dann auch mindestens eine Minute bis das Kind abgenommen
00:10:10: wird.
00:10:11: Und in der Zeit sehe ich, dass ... Genau,
00:10:13: sonst könnte man es einfach brüllen eine Minute lang.
00:10:15: Aber man sieht es nicht.
00:10:16: Ja, das ist schon
00:10:17: schön.
00:10:18: Ja, und es wäre auch schade, wenn er dann ... Ich habe einen Moment verpasst, ohne dass ich so viele Monate darauf gefreut habe.
00:10:24: Ja, total.
00:10:25: Ja, schön.
00:10:28: Also eine Operation ist natürlich gleich.
00:10:32: Manchmal ist es krei von Kreislauf her und so.
00:10:34: Das haben Sie sicher auch gestern gesagt.
00:10:36: Manchmal kann es schlecht werden.
00:10:38: Ja, das ist recht nicht damit, aber das ist okay.
00:10:41: Das letzte Mal war ich ja gar nicht da.
00:10:42: Ich war ja voll in der Volna gekommen.
00:10:45: Die Hebamme erklärt, wer im Operationssaal alles dabei ist und wer was macht.
00:10:51: Im Vorgang, wenn ein Kind aus den Gebärmutter und dem Bauch herausnimmt, sagt man, dass man das Kind entwickelt.
00:10:58: Dann muss sie einfach das Fenster auf und zu machen.
00:11:03: Aber sonst ist für sie kein Unterschied.
00:11:06: Für die Gynäkologen war es am Anfang ein Unterschied, dass sie plötzlich jemanden gesehen hat, wie sie das Kind entwickelt.
00:11:13: Ähm, ja, da hat man auch am Anfang etwas bedenken gehabt, dass das für die Bar nicht zu heftig ist.
00:11:22: Aber da konnten wir zurückgreifen auf die Erfahrungen der anderen Kliniken, wo wir uns nicht sagen können, es sei kein Problem, da hat man Angst, dass man einen A-Kino macht und so.
00:11:31: Aber das ist noch nie passiert.
00:11:32: Nicht, dass du auf die Ehe kommst.
00:11:38: Nein, es ist noch nicht passiert.
00:11:39: Laura lädt das Spital nach Tempa.
00:11:42: Christian geht noch mal in die Parkgarage runter und holt noch schnell die Taschen und die Familienbücher aus dem Auto.
00:11:49: Wo er zurückkommt, geht es nicht lange und im Operationswahl ist schon alles bereit.
00:11:58: Laura wird von ihrem Mann und den Hebammen im Bett in den Lift und in den Operationsdraht geschoben.
00:12:08: Danessensistin Jacobia Benz kommt
00:12:11: dazu.
00:12:13: Wir wollen kommen bei uns im Operationzahlen.
00:12:17: Wir werden jetzt gerade über einen E-Aufs-Operationsbett.
00:12:20: Und dann dürfen sie nachher sich kurz vom Mann verabschieden.
00:12:23: Sie gehen so hübsch, kleiden wie wir.
00:12:26: Während Thomas den Sistin bei den Laura Teilner Krosenein leitet, gehen wir uns umziehen.
00:12:32: Christian erzählt von der ersten Geburt, die keine gute Erfahrung
00:12:37: war.
00:12:37: Im Gebärssaal, der Raum sah ja vorher aus wie im Wellnessbereich, dann kam dann auf einmal nicht.
00:12:45: eine Fußballmannschaft rein, die alle Möbel rausgeschoben haben und dann Herzlungenmaschinen oder EKG, was auch immer das alles ist, reingeschoben.
00:12:55: Das war ziemlich hektisch.
00:12:59: Und dann sind wir alle im Operationssaal, wo der Kaiserschnitt anfängt.
00:13:04: Dann ist es in erklärter Laura und Christian laufend, was gerade passiert.
00:13:09: Im Moment sehen sie noch nichts.
00:13:11: Ein grünes Durchdeckenbereich, wo das Geburtshilfeteam am Operieren ist, ist ab.
00:13:16: Das Feister geht erst kurz vor der Geburt von Baby auf, beziehungsweise dann ein Sesistin, wie er den grünen Vorhang aufgerollt.
00:13:27: Ist es ein Schieber oder ein Plastik?
00:13:29: Das ist gar nicht ein
00:13:29: Plastik, eine durchsichtige Plastikschieber.
00:13:33: Aber Plastikfolie.
00:13:35: Wenn es der Patientin vorhin schnell zeigt, sieht sie schön durch die Lämpel.
00:13:39: Sie ist wieder zuutäckt.
00:13:41: Plastikfolie,
00:13:42: die man schön klaren kann, sind klar in Sicht der Möglichkeit.
00:13:46: Thebama Christina Diabold ist sterile eingekleidet und ist auf der Seite der Chirurgien und Chirurgen parat.
00:13:54: Sie wartet mit einem Tuch in den Arm auf dem Moment, an dem sie das Baby entgegennehmen
00:14:00: kann.
00:14:02: Wie das funktioniert.
00:14:03: Man kann voll dabei sein.
00:14:04: Schön, oder?
00:14:05: Ja, genau.
00:14:07: Deborah ist links bereit.
00:14:09: Die hat so eine Sterilstour
00:14:11: in den
00:14:12: Händen, wo sie das Baby in eine Sterilstour nimmt.
00:14:16: Dann bringt sie ihn
00:14:17: vorbeiden und in die Hand
00:14:19: lösen, damit sie es streicheln können.
00:14:22: Bevor es kurz und in die warme Lampe geht, um zu untersuchen.
00:14:26: Ja, genau.
00:14:28: Jetzt füttern sie die Welle an.
00:14:29: Sie merken, dass sie von alleine schütteln.
00:14:32: Das ist ganz normal.
00:14:32: Wie künstliche Wehen sagen wir genau.
00:14:35: Aber es ist echt ...
00:14:36: Also, da tut ihr gar nichts
00:14:38: viel.
00:14:38: Nein, es
00:14:38: ist nichts Wehlein.
00:14:42: Laura hat gespürt, wie sie hier ihren Bauch schütteln.
00:14:45: Und plötzlich meldet das Team, die operiert, ein Sex soweit.
00:14:49: Die Anästhesistin errugelt das grüne Tuch auf.
00:15:06: Es ist ein sehr emotionaler Augenblick, wo die kleine Läne von dieser durchsichtigen Folie zu sehen ist.
00:15:16: Die Nabelschnur lässt man etwa eine Minute oder zwei auspulsieren, bis man sie trennt, weil man weiss, dass das gut ist für das Kind.
00:15:26: Dann nimmt Hebamme Christina Diebold das Baby im warmen Tuch entgegen und bringt sofort den Mutter, damit die Hautkontakte entsteht.
00:15:40: Nach einer Zeit nimmt Hebamme die kleine Lene wieder ins Durch und geht mit ihrer und Christian schnell raus.
00:15:47: Christian schneidet die Nabelschnur ab.
00:15:58: Hebamme bringt das Baby Lene und Christian wieder zu Laura.
00:16:04: Das Chirurgeteam näht in dieser Zeit den Bauch wieder zu.
00:16:07: Und dann muss Hebamme die Geburt erst mal noch protokollieren.
00:16:13: Alles aufschreiben, gell?
00:16:16: Geburtzeit, wie ist es
00:16:18: dir?
00:16:18: Sie schauen einen PC an, damit es genau stimmt.
00:16:24: Da waren es von elf bis sechszehn.
00:16:26: Das haben Sie hier schon.
00:16:28: Christina Diebold nimmt noch ein Röhrelieblut aus der Nabelschnur und kontrolliert es mit Hilfe einer Präzisionsmaschine.
00:16:37: Sie prüft die Zurstoffensorgung des Baby-währenden Geburt.
00:16:41: Später schaut Theba Menden auch noch die Plazente an.
00:16:45: Alles ist prima.
00:16:47: Und in der Zwischenzeit ist die Operation fertig.
00:16:50: Das Zuwachen vom Buch durch bei einem Kaiserschnitt in der Regel etwa doppelt so lange wie die Geburt.
00:16:57: Der erste Teil ist keine lange Sache.
00:16:59: Die Operation, bis das Kind hier ist, geht im Schnitt etwa zehn bis fünfzehn Minuten.
00:17:04: Übrigens Familie, wenn wir klappen,
00:17:06: dann
00:17:06: ... Ah, danke, das ist die schönste.
00:17:08: Da dachte ich
00:17:09: noch ... Auch noch schön.
00:17:11: Danke, das hat mich so umgetrieben.
00:17:14: Jetzt holt Theba mit Laura, Leni und Christian wieder ab.
00:17:18: Sie kommen vom Operation-Saal zuerst für etwa zwei Stunden zurück auf die Gebärabteilung und erst nachher aufs Wochenbett.
00:17:27: Christian ist voll beglückt von all diesen Eindrücken.
00:17:31: Ja, überwältigend.
00:17:32: Es ist wirklich ein Moment, den ich in meinem Leben nicht vergessen werde.
00:17:40: Also natürlich jetzt ganz anders, wie bei der ersten, wo ich eigentlich nur das Kind erst quasi in den Namen gedrückt habe.
00:17:47: Also schon ein unglaublicher Moment, das auch noch zu sehen, wo das Kind noch mit der Mutter noch verbunden ist und dann auch der Moment, wo das dann getrennt wird.
00:17:56: Also wahnsinnig bewegend und eindruckend.
00:18:03: Und auch waren Hastus gesehen?
00:18:06: Was ich würd sagen, da war gerade so der Haaransatz quasi schon draußen und dann so als das Gesicht zum Vorschein kam, hab ich das gesehen.
00:18:17: Gemeinsam mit der Laura halt.
00:18:19: Und wir haben ja genau das Gleiche gesehen.
00:18:20: Das ist ja auch das Interessante eigentlich.
00:18:25: Dass wir das jetzt genau aus dem gleichen Perspektive, aus dem gleichen Winkel auch wahrgenommen haben.
00:18:31: Ja, das ist wirklich faszinierend.
00:18:34: Und bevor ich die drei jetzt alleine lassen, frage ich auch Laura, wie sie den feisten Kaiserschnitt erlebt hat.
00:18:41: Ja, es war wirklich eine ganz besondere Erfahrung, weil wir halt wirklich so unmittelbar dabei sein konnten und dann ab dem ersten Moment durch dieses Fenster halt das Baby quasi schon fast bei einem selber da war.
00:18:56: Man hat das alles gesehen.
00:18:57: Es war nichts, dass man nur die Geräusche hat.
00:19:00: Also für mich war es ... Wunderbar.
00:19:02: Ganz, ganz besonders.
00:19:04: Also ich kann das nur auch empfehlen.
00:19:09: Es war auch beruhigend, dass man natürlich auch gleich das Kind dann sieht.
00:19:13: Also das ist so ein toller Moment und bei einer natürlichen Geburt hat man das ja glaube ich sowieso auch.
00:19:19: Ich kann es jetzt nicht selber berichten.
00:19:21: Aber für mich war es, es hätte nicht besser sein können.
00:19:25: Bevor ich ging, begegne ich noch am Chefarzt Geburtshilfe am Kantonspital Luzern, ein Markus Hodl.
00:19:33: Von ihm wollte ich wissen, was er über die Erfahrungen in diesen drei Jahren seit der Einführung des Feisterschritten
00:19:41: sagt.
00:19:41: Die Erfahrung ist von den Leuten, die sich dazu entscheiden.
00:19:45: schwangeren Frauen ist sehr gut.
00:19:47: Es ist aber so, dass im Vorfeld, wenn man das vorstellt, dass eine oder andere Seite die Möglichkeit besteht, zu sagen, schon, die eine oder andere, das ist wirklich kein Fall.
00:19:55: Dass man die angestellt, dass man irgendwie zuschaut, wie könnte operiert werden, oder dass man vielleicht noch blüht und so tut die Frauen abschrecken.
00:20:03: Das ist aber überhaupt nicht so.
00:20:04: Es ist eigentlich ein recht ... Ja, das sagen wir sehr.
00:20:08: eine unproblematische Sicht.
00:20:11: Man sieht einfach, wie das Köpfchen kommt und wie das Baby entwickelt wird.
00:20:15: Die Leute, die es gemacht haben, sind hell begeistert.
00:20:19: Wie ist es für euch als Operateur?
00:20:22: Man ist ja auch ...
00:20:27: Das war der grösste Hindernis.
00:20:29: Wir haben das am Anfang so gemacht, dass ich das v.a.
00:20:32: gemacht habe.
00:20:33: Ich habe es auch zunächst ein paar Mal ausprobiert.
00:20:35: Ich musste sagen, ich kann das so vorbereiten, dass mir das Köpfchen schon ein bisschen ... dass es möglichst jetzt entwickelbar ist.
00:20:44: Das kann man mit einer gewissen Erfahrung.
00:20:46: Und wenn man natürlich sieht, dass das einfach eine schwierige Kindentwicklung ist, dann tut man das Fenster gar nicht auf, gar nicht runter machen.
00:20:53: Und es gibt auch die Möglichkeit, dass sagen wir den Frauen immer, wenn es einmal schwierig wäre, oder wenn man sieht, dass das einfach nicht jetzt opportun ist, das zu machen, dann liebt das Fenster unten oder die Fenster, die Klappe geht wieder zu.
00:21:05: Und auch das wird von den Frauen sehr gut angenommen.
00:21:09: Meistens braucht es das aber nicht.
00:21:11: In der Zwischenzeit machen wir das sogar in der Nacht oder am Wochenende, wenn es nicht ein Dienst-Heimum ist.
00:21:18: Das ist sehr gut etabliert.
00:21:20: In der Zwischenzeit hat sich kaum jemand gemeldet, dass er sich unter Kontrolle fühlt, weil man weiss, wie er mit kann.
00:21:27: Die Hebamme Cristina Diabold bringt das Paar mit der neugeborenen Alene nach der Mittagszeit auf die Wochenbetabteilung und dort in ein Familienzimmer.
00:21:39: Im Laufe des Nammentags kommt dann auch die grösseren Tochter dazu, um das kleine Schwester-Lick kennenzulernen.
00:21:50: Das ist Herztön, der Hebammen-Podcast vom Schweizerischen Hebammenverband.