Herztöne – der Hebammen-Podcast

Herztöne – der Hebammen-Podcast

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00:00:07: Herztöne, der Hebammenpodcast des Schweizerischen Hebammenverbandes.

00:00:14: Mit forty-fünfzig oder sogar fünfundfünftig Jahren schwanger werden in einem Alter in dem andere bereits Großmütter oder in der Menopause sind – das gibt es tatsächlich immer häufiger!

00:00:28: Das Alter der Mütter in der Schweiz steigt kontinuierlich an, der Trend zur späten Mutterschaft hält an.

00:00:36: Über siebzig Prozent der Mütter sind heute über dreißig Jahre alt bei der Geburt.

00:00:42: Mutter werden mit über Dreißig, das ist für Caroline Eid wahrscheinlich eine eigentümliche Aussage.

00:00:50: Sie wurde nämlich mit fünf und vierzig Jahren schwanger und mit sechsundvierzig wurden sie Mutter.

00:00:58: Caroline Eids ist jetzt bei mir.

00:01:00: Sie ist Co-Geschäftsleiter in der Hebamme Praxis Herzklopfen in Wädenswil und sie arbeitet seit vielen Jahren als Hebamme.

00:01:08: Caroline Eidt, wie alt ist deine Tochter jetzt?

00:01:11: Die wird in zwei Monaten vierjährig.

00:01:15: Auch bei mir ist Maggie Hüsler.

00:01:17: Sie ist Chefärztin der Klinik für Gynäkologie- und Geburtshilfe am Spital Bülach und dort auch Mitglied der Geschäftsleitung.

00:01:26: In dieser Folge von Herztönen, der Hebammen-Podcast des Schweizerischen Hebammenverbandes geht es um ältere Schwangere.

00:01:33: Ich bin Rebekah Hafeli und Maggie Häusler.

00:01:37: Wir sind jetzt hier in Bülach im Spital in deinem Büro.

00:01:40: erzählt euch zuerst mal hast du selber auch Kinder?

00:01:43: Und wenn ja wie alt warst du bei diesem Geburt?

00:01:46: Ich habe leider keine eigenen biologischen Kindern aber ich habe die Tochter meines Mannes großgezogen.

00:01:56: Ich denke, es hat bei mir einfach nicht geklappt.

00:02:00: Also ich hätte wahrscheinlich auch künstliche Befruchtung benötigt und wahrscheinlich war ich so glücklich mit der Tochter von meinem Mann und war sehr zufrieden und dann ist das einfach so gekommen.

00:02:17: Das stand gar nicht mehr zur Debatte?

00:02:20: Genau!

00:02:22: Caroline Eid, ich habe es gesagt.

00:02:24: Du wurdest mit fünfundvierzig schwanger und man sagt du warst eine ältere oder ja man kann noch etwas prägnanter ausdrücken eine geriatrische Schwangerei.

00:02:36: Spricht man wirklich so über Frauen?

00:02:39: Vielleicht zuerst du, Caroline!

00:02:43: Also ich glaube immer... Darf nicht über Frauen so sprechen, grundsätzlich nicht.

00:02:47: Die Frauen sind zu alt vielleicht auch wie sie sich fühlen.

00:02:51: aber ja natürlich, mit forty-fünf Schwanger zu werden spontan finde ich doch eher alt.

00:02:59: Ich habe eine Mutter.

00:03:00: die war thirty-five bei meiner Geburt und ich habe immer gedacht, das ist alt!

00:03:06: So als Kind.

00:03:07: jetzt war ich forty-five Als ich schwanger wurde, als meine Tochter geboren wurde.

00:03:14: Ja... ist sicher nicht fünfundzwanzig.

00:03:18: Das ist so!

00:03:20: Was das genau bedeutet darf, kommen wir noch zurück.

00:03:23: Meiji Hüßler, geriatrische Schwanger?

00:03:25: Ist das ein geläufiger Ausdruck für dich?

00:03:29: oder unter Gynäkologinnen und Gynädologen?

00:03:33: Für mich nicht.

00:03:34: Ich kenne diesen Ausdruck auch nicht und ich finde den Ausdruck auch nicht korrekt, für mich ist es wichtig und ich habe kürzlich gerade auch so einen Artikel in einer medizinischen Zeitschrift gelesen dass man die Leute nicht gemäß ihres chronologischen Alters betreut, sondern ihres biologischen alters.

00:04:05: Also eine Frau, die fünfundvierzig ist kann sehr gesund und jugendlich sein aber sie kann auch natürlich vom Leben gezeichnet sein mit hohem Blutdruck, Diabetes

00:04:20: etc.,

00:04:22: also ich denke Es geht hier um individuelle Betreuungen.

00:04:28: War das schon immer so, oder ist es eher eine neue Tendenz?

00:04:32: Also wenn ich Individuelle Betreuerung höre dann denke ich ja jetzt ist er ein neuer Trend in der Medizin auch dass man präziser auf die Menschen eingeht.

00:04:44: also da bin ich ganz deiner Meinung.

00:04:47: wir haben auch in der Gesellschaft Schubladen und Ich erlebe das ab und zu auch, dass ältere Schwangere, eben ältrechronologische Ältere schwangere in Schubladen getan werden.

00:05:05: Es wird gemauschelt aber warum ist jetzt die Schwanger?

00:05:09: Ist es eine künstliche Befruchtung?

00:05:12: Und die Leute stecken diese Frauen in Schubladen.

00:05:17: Sie haben dann auch eine Meinung dazu ob das gut ist oder nicht gut, ob das verwerflich ist.

00:05:27: Jetzt kommt die mit sechsundvierzig noch ein Kind.

00:05:31: Die schafft das doch gar nicht?

00:05:34: Was stellt sie sich vor

00:05:36: etc.?

00:05:37: Also ich glaube, dass ist schon in der Gesellschaft heute noch sehr schublatisiert.

00:05:45: Caroline Eid, du weißt es aus eigener Erfahrung wie es ist mit über vierzig Schwanger zu werden.

00:05:52: Hast du auch den Eindruck, dass du schublatisiert wurdest?

00:05:55: Oder was hast du da mitbekommen, wenn es vielleicht hinter vorgehaltener Hand gesagt wurde.

00:06:01: Meine Eltern waren sicher die Ersten, die schublatiiert haben und haben wirklich gesagt hey und weshalb nicht früher?

00:06:09: also jetzt bist du ja schon alt

00:06:11: ich

00:06:11: habe mich wahrscheinlich auch schublatsiert würde ich vielleicht schon sagen wobei Ich bin absolut bei dir Maggie!

00:06:18: Ich finde auch das hat deinen Wandel gemacht.

00:06:21: Ich habe mir wirklich gedacht, ok.

00:06:24: Dann komme ich in das Geburtsspital, wo ich gehen werde und am Morgenrapport heisst es dann Garolin Eidt.

00:06:35: So und so weit unter der Geburt oder nicht.

00:06:37: Und habe ja gedacht, die wissen alle, dass ich Hebamme bin, oh je!

00:06:42: Habe ich mich wahrscheinlich selber schublatisiert?

00:06:45: Ich denke das Lustige ist, ich hatte etwa gleichzeitig Kolleginnen...

00:06:52: Auch

00:06:52: später schwanger, also wenn man von später sprechen möchte auch ungeplant mit zwei und vierzig.

00:06:59: Das hat mir vielleicht noch geholfen und die hatten viel mehr Struggles wirklich dann sich auf diese Situation einzulassen.

00:07:07: und so okay mein Körper ist jetzt alt ich bin alt.

00:07:11: Ich glaube ich hatte ja das biologische Alter haben wir auch viel darüber gesprochen.

00:07:16: ich glaube auch dass biologisch alter so viele, dass ich nicht so alt bin wie ich bin hat einen großen Einfluss denke ich.

00:07:27: Können wir vielleicht mal noch klären was heißt ältere Schwangere denn genau?

00:07:32: Aber wann spricht man heute von einer älteren Schwangerin?

00:07:36: Also in unseren Diagnose-Listen etc.

00:07:41: ist das ab fünfunddreißig Jahren dann gilt man auch als Risikoschwangere.

00:07:48: Das hat wahrscheinlich eine Historie, denke ich.

00:07:54: Es ist so dass man ab fünfunddreißig Jahren ein was wir ein erhöhtes Risiko nennen für Trisomie einundzwanzig also ein Kind zu gebären das ein Down-Syndrom hat und ich denke es hat auch ein bisschen damit zu tun dann ab fünfunddreißig Jahren diese Tests gemacht hat für Downsyndrom.

00:08:21: Aber aktuell ist in der Schweiz das mittlere Alter Gebär, Alter ist fünfund dreißig!

00:08:29: Also ich denke da muss ein Schiff stattfinden

00:08:34: und das heißt man hat Tests gemacht also man hat es standortmäßig getestet.

00:08:40: heute entscheidet ja die Frau selber was und wann sie testen möchte

00:08:44: Genau.

00:08:44: Wir haben jetzt neuere Tests, die eben auch jüngere Frauen erfassen, die eventuell ein Kind haben mit Down-Syndrom und das ist jetzt... Auch die Tests sind nicht komplett altersunabhängig aber altersunabhängiger.

00:09:03: also es sind andere Faktoren dabei, nicht nur das Alter Und ich denke, dass zeigt auch ein bisschen den Wandel

00:09:12: Also andere Faktoren, die ein allfälliges Risiko anzeigen.

00:09:17: Genau!

00:09:18: Und das ist zum Beispiel?

00:09:20: Dass man einen Ultraschall macht und das Kind anschaut.

00:09:24: Man misst die sogenannte Nackenfalte... ...und man macht einen Bluttest, wo man platzenter Hormone analysiert.

00:09:34: Zurück zu dir, Garolin, deine Geschichte.

00:09:37: Du wurdest, du hast angetönt, ungeplant, schwanger.

00:09:41: Wie ging das?

00:09:44: So die Geschichte mit Maria und Josef oder so, nicht?

00:09:49: Nein.

00:09:50: Ja wie ging das eigentlich... Ich dachte, es sei ein Moment in meinem Zyklus.

00:09:56: Ich habe einen Zyklus-App gehabt oder ein Tool-Raisie nennt sich das – das finde ich immer noch sehr gut!

00:10:04: Es gab am sechsten Orange Tag und den habe ich nicht so ernst genommen.

00:10:10: Orange bedeutet, es könnte sein dass Man schwanger werden könnte, aber es war mehr ein könnte.

00:10:18: Rot ist ganz klar man muss verhüten.

00:10:21: bei orange ist eigentlich Verhütung auch empfohlen.

00:10:24: Ja wir haben nicht verhütet.

00:10:27: Du hast festgestellt du bist schwanger.

00:10:30: was hast du gedacht im ersten moment?

00:10:33: Nein Punkt einfach nein.

00:10:36: ich möchte nicht.

00:10:38: also ganz klar nein Ich habe ja so ein tolles Leben.

00:10:43: Ich war Hausgeburtse, ich hatte Freunde, Freizeit.

00:10:47: Ich war jedes Wochenende im Winter auf den Skiern.

00:10:52: Ich habe mein Leben wahnsinnig schön und gerne gelebt.

00:10:56: Ein Kind war da überhaupt keine Option in meinem Leben.

00:11:00: Überhaupt nicht!

00:11:02: Und jetzt gibt es dann in dieser Situation ja verschiedene Optionen?

00:11:06: Was hast du dir da überlegt?

00:11:09: Ganz klar, Obtreibung.

00:11:11: Das war eigentlich für mich sehr klar, aber ich musste natürlich zuerst auch noch – also es gab dann auch Gespräche mit dem Kindsvater.

00:11:21: Für ihn gab es nur die Option Abtreibung.

00:11:24: und eine gute Freundin von mir ist Gynäkologin und sie war einer der Ersten, die es erfahren hat.

00:11:32: Und sie war irgendwie auch die erste, die positiv war und dachte hinein das kommt alles gut!

00:11:40: Und

00:11:41: ich keine Ahnung, vielleicht zwei Wochen nach positiven Schwangerschaftstests.

00:11:48: Bevor ich einen Ultraschall hatte war dann doch klar hinein... Ich bin doch Hebamme!

00:11:54: Ich erlebe auch Frauen die einen geplanten Abbruch hatten und Jahre später das vielleicht auch bereuen.

00:12:02: Jetzt bin ich forty-fünf.

00:12:04: Wie geht es mir?

00:12:06: die Schwangerschaft abbreche und in fünf Jahren hat das psychische Auswirkungen auf mich oder nicht.

00:12:13: Ja, da habe ich mir wirklich Sorgen gemacht um mich und habe mich dann ganz klar gegen die Abtreibung entschieden aber eigentlich nicht für das Kind.

00:12:22: Es war einfach klar nein, ich treibe nicht ab Nicht aus religiösen ethischen Gründen sondern Ich hatte Angst um mich.

00:12:31: Aber es war also ein totaler Kopf entscheidt.

00:12:35: Wie waren denn die Reaktionen des Umfelds?

00:12:39: Also gerade auch unter dem Aspekt, dass du Hebamme bist und jetzt so spät ungeplant schwanger wirst.

00:12:45: Kannst du eigentlich nicht verhüten?

00:12:48: Habt ihr das nie in der Ausbildung oder sonst gelernt?

00:12:51: Ja natürlich!

00:12:54: Das war ein Thema.

00:12:55: aber mein Umfeld für dich war auch immer klar... Und eigentlich haben sie mir immer gewünscht, dass ich Mutter werde oder bin.

00:13:07: Ich bin auch mehrfaches Gott hier.

00:13:09: Das hat auch so gezeigt, dass alle eigentlich dachten doch die kann das.

00:13:15: Maggie Hüsler ist das typisch?

00:13:17: Oder kommt das häufiger vor in deiner Praxis im Spital Bülach, dass ältere Frauen ungeplant schwanger werden?

00:13:25: Ja, das gibt es auch und ich habe das auch.

00:13:29: bei mir in meinem Gynecologenkreis, dass sogar beides Gynäkologin sind.

00:13:36: Also Mann und Frau.

00:13:38: Und die plötzlich noch eben ein letztes ungeplantes Kind haben, wenn die Gynänologin oder die Mutter schon eben dem vorgeschritten jugendlich ist.

00:13:53: Ich glaube das hat nichts mit Vernunft zu tun.

00:13:58: Ich nenne das Biologie und das war vielleicht auch bei Caroline, ich sage immer noch.

00:14:04: Das ist ihre letzte fruchtbare Eiei und es hat seinen Weg gefunden und gemacht und ich denke, dass ist oft nicht steuerbar.

00:14:18: Wenn du dich jetzt zurückerinnerst wie alt war die älteste Schwangerin, die du je betreut hast

00:14:25: Die älteste Schwangere habe ich letztes Jahr betreut.

00:14:30: Das war eine dreifünfzigjährige junge Dame und die Eltern, ich glaube sie haben sich irgendwie schon immer ein Kind gewünscht oder haben sich spät erst getroffen und gefunden und haben dann sich gemeinsam entschieden einen Kind zu haben.

00:14:54: Dies ging natürlich nicht mehr auf natürliche Weise und es kam zu einer Samenspende von beiden, also Samen- und Eispenden.

00:15:06: Und die haben einen ganz gesunden Jungen bekommen und sind jetzt sehr glückliche Eltern.

00:15:16: Was ich insbesondere sagen muss, man sieht auch, dass das Kind sehr glücklich ist, dass er einjährig ist.

00:15:25: Man sieht, dass es gut betreut ist mit viel Liebe.

00:15:31: Wie war die älteste Schwangerin, die du als Hebamme begleitet hast?

00:15:37: Ich musste nachschauen Eine Frau im Wochenbett, also nicht in der Schwangerschaft begleitet.

00:15:44: Die war

00:15:45: u.a.,

00:15:46: und genau die gleiche Geschichte, wie Maggie erzählt.

00:15:51: Wie alt war sie?

00:15:51: U.A.

00:15:55: Ich dachte es hätte mich verhört.

00:15:57: Hast du dich nicht?

00:15:58: Ja, genau!

00:16:00: Und wie ging sie mit diesem Umstand um?

00:16:03: Dass sie schwanger ist?

00:16:04: Große Freude oder auch Vorbehalte?

00:16:07: Das weiß ich wirklich nicht, weil Sie ... weil ich sie nur im Wochenbett begleitet habe und nicht schon in der Schwangerschaft, aber es war wirklich auch ein wahnsinniges Wunschkind.

00:16:18: Sie hatten diese Familie hat ein Kind verloren im Jugendlichen Alter und wollten vielleicht auch dieses Kind ersetzen oder Zusatz für dieses Kind haben und waren dann auch ins Spanien für Einzell- und Samenspende.

00:16:37: Aber sie haben das gut gemacht im Wochenbett, finde ich schon.

00:16:42: Also schön zu hören, dass Leben macht einfach manchmal irgendwelche Schlaufen und Kurven die man sich vorher nicht vorstellen kann.

00:16:53: Maggie du hast vorhin unterschieden zwischen dem chronologischen Alter und dem biologischen Altar.

00:17:00: jetzt wenn du eine Frau hier hast älter ist, also ält er jetzt eben nach Richtlinien und bei der es Nachrichtlinien auch gewisse zusätzliche Risiken gibt.

00:17:13: Wie findest du heraus wie alt die Frau jetzt biologisch ist?

00:17:18: Was ja für dich jetzt relevant ist.

00:17:22: Also erstens geht das natürlich um die, wie wir sagen medizinisch Diagnose Liste.

00:17:32: Was hat eine Frau für Zusatzerkrankungen?

00:17:37: Raucht sie seit zwanzig Jahren, hat sie hohen Blutdruck, Diabetes ist sie übergewichtig.

00:17:46: Hat sie irgendwelche anderen Erkrankung?

00:17:50: Das ist etwas das man sehr gut visualisieren kann.

00:17:56: und das zweite ist etwas was halt ein bisschen nicht so gut ist die Energie.

00:18:02: Ich denke, Kinder zu haben benötigt Energie.

00:18:07: Und das ist ein bisschen das, was dazugehört finde ich – dass halt nicht etwas schwarz und weiß ist.

00:18:15: Also das heißt auch, dass das Gespräch, das du führst dann mit diesen Frauen oder mit Frauen- und Partnerinnenpartnern geht über die Diagnoseliste hinaus?

00:18:28: Genau, und ich sage ja eben diese Götterin weiß das ist lange her.

00:18:34: Wir heute beraten wir die Leute!

00:18:39: Ich gebe ihnen nicht Empfehlungen, ich sage ihnen nichts.

00:18:43: sie müssen das und das machen.

00:18:45: Ich zeige Ihnen einfach auf was sind mögliche Risiken?

00:18:51: Wo sehe ich die Frau in diesem Spektrum der Risiken?

00:18:56: Und das geht es.

00:18:58: Ich sage immer, I don't have the crystal ball also ich sehe auch nicht in die Zukunft.

00:19:05: aber es gibt manchmal Diagnosen oder Befunde wo ich vielleicht wirklich abrate weil ich sage da denke ich dass Risiko ist

00:19:15: zu groß.

00:19:16: Also es gibt Momente Wo du sagst, nach meiner Einschätzung ist das Risiko zu groß für Mutter und Kind?

00:19:25: Genau.

00:19:26: Was wäre beispielsweise ... Kannst du da etwas erzählen, was das beispielsweise wäre?

00:19:34: Also es gibt Frauen, die haben schwere Erkrankungen.

00:19:39: Das können Organerkrankung sein zum Beispiel schwere Nierenerkrankungen.

00:19:46: also wenn jetzt eine Frau fünfundvierzig ist sie hat schlechte Nieren schweren Diabetes etc.

00:19:54: da würde ich abraten eher

00:19:57: und das nehme ich jetzt mal an sind dann auch traurige Momente

00:20:02: Genau, und es ist interessant, dass manchmal ... Ich sage jetzt die Frauen, die wirklich sehr krank sind.

00:20:12: Die wünschen sich natürlich auch ein Kind.

00:20:16: Und das ist nicht immer kopfgesteuert sondern eben Herzgesteuerd, denke ich.

00:20:24: Wenn eine Frau keine so schweren Risiken hat Ich sage jetzt mal altersentsprechende Risiken, weil sie einfach nicht mehr zwanzig ist.

00:20:38: Was heisst das für die Schwangerschaft oder für die Frau und das Kind?

00:20:43: Welche Risiken?

00:20:44: von welchen Risiken spricht man da vielleicht in der Frühschwangerschaft?

00:20:50: Da gibt es ja Weißmann in den ersten drei Monaten sowieso das Risiko von Aborten.

00:20:57: Steigt das auch mit zunemnten Alter der Frau

00:21:00: In der Regel, wenn das eine natürlich entstandene Schwangerschaft ist auf jeden Fall und wenn es eine künstliche Befruchtung ist dann ist das Risiko vielleicht einfach eben so wie das ist bei einer künstlichen Befruchton.

00:21:21: Später in der Schwangerschaft haben die Frauen meistens ein erhöhtes Risiko, eben wie für Schwangershafthypertonie.

00:21:31: Also hohen Blutdruck in der Schwangerschaft und was wir im Volksmunde Schwangerschaftergiftung nennen also die sogenannte Präklampsie.

00:21:43: Und das ist meistens nicht unbedingt lebensgefährlich, weil man die Frau dann einfach früher entbindet.

00:21:53: Das bedeutet, die Frauen haben ein Frühgeburtstrisiko

00:21:58: und früher entbildet.

00:22:00: Das heißt aber, man empfiehlt ihnen eher einen geplanten Kaiserschnitt?

00:22:06: Ja, geplant oder je nachdem dann ungeplant natürlich auch.

00:22:12: In der Regel ist es so, dass man den, ich sage immer wieder vorgeschritten Jugendlichen Frauen eigentlich einen Kaiserschnitt empfiehlt.

00:22:24: Bleiben wir noch einen Moment bei der Schwangerschaft.

00:22:27: Caroline Eidt wie hast du deine Schwangersschaft erlebt?

00:22:31: jetzt unter dem Gesichtspunkt Risiken?

00:22:34: Hattest du welche mit fünfundvierzig?

00:22:37: Hatte ich welche?

00:22:39: Ja, also ich habe einen etwas doofen Gehendeffekt.

00:22:42: Das ist eine Gerinnungsstörung aber das hab' ich schon länger und muss Blut verdünner nehmen.

00:22:50: deswegen da ich... ja!

00:22:53: Das war aber auch das Risiko noch größer für ein Frühabort Ein bisschen daran gehalten und gehofft, das war dann ja nicht so.

00:23:04: Also das hatte einen Zusammenhang mit der Gerinnungsstörung?

00:23:08: Mit dieser Gerinnungsstörung häufiger die befruchtete Einzelle von selber geht also ein Abort gibt genau.

00:23:17: Das wäre eigentlich eine logische Sache plus mein Alter.

00:23:22: Aber dieses Kind, Maggie du hast es gut gesagt, das wollte anscheinend irgendwie Sonst.

00:23:30: ja, ich bin auch nicht schlank.

00:23:32: Aber das war ich schon mit fünfundzwanzig nicht und dann habe ich einen Schwangerschaftsdiabetes entwickelt genau ein sehr knappen also.

00:23:40: ich habe in der schwangerschaft zehn kilo abgenommen.

00:23:43: Ich habe mich eigentlich nur übergeben neun Monate und Ja, ich war nur froh hab ich gegessen.

00:23:50: die blutwerte waren auch immer gut sie waren nur knapp bei diesem test zu hoch.

00:23:55: und sonst Ja, halt die üblichen Risiken, die Maggie schon gesagt hat.

00:24:00: Ich habe natürlich auch die Untersuchung gemacht auf RISOMI-Einundzwanzig.

00:24:06: Die konnte man nicht gut auswerten wegen meiner Geringungsgeschichte!

00:24:10: Dann war ich bei einem Ultraschallspezialisten ein riesenguru-Darist unterdessen auch schon pensioniert.

00:24:18: für alle Spaltenmissbildungen Lippenkiefer-Gamenspalte, Spinabifi da so offener Rücken Hat man auch nichts gesehen?

00:24:26: Man wurde mir eigentlich dann empfohlen, dass ich eine Fruchtwasser-Punktion machen würde.

00:24:32: Da habe ich mich dann aber dagegen entschieden weil im Frühultraschall alles so gut schon war.

00:24:39: Das heißt also du warst dir der Risiken bewusst hat es dich auch belastet?

00:24:46: Irgendwie nicht!

00:24:47: Ich hatte irgendwie das komische Vertrauen Das Kind, das möchte zu mir kommen und es weiß was es erwartet.

00:24:58: Und es weiß auch, was ich tragen kann.

00:25:01: Nein, ich war irgendwie lustigerweise trotzdem im Vertrauen.

00:25:05: Und das heißt jetzt auch oder das klingt zumindest für mich so?

00:25:10: Dass du dich dann im Laufe der Schwangerschaft immer mehr mit dem Kind angefreundet hast!

00:25:15: Nein, das trotzdem nicht.

00:25:18: Weil das war ja ein Störfaktor!

00:25:20: Das hat mein Leben verändert oder?

00:25:23: Aber das ist meine persönliche Geschichte... Ich musste zu viel aufgeben in der Schwangerschaft.

00:25:31: Ich musste meinen Skifahren aufgeben und dann irgendwann meine Hausgeburtgeschichte, meine Freiheit.

00:25:38: Das war nicht so meine Zeit.

00:25:41: Mich interessiert, wann es gekippt hat.

00:25:44: Aber das gab diesen Moment, das weiß ich vielleicht doch an dich Maggie als Gönäkologin.

00:25:49: die Frage

00:25:51: wie

00:25:52: geht man grundsätzlich nach Schema sag' ich jetzt mal vor.

00:25:57: dann mit Schwangerschaftskontrollen Ultraschall Profilaxe macht man das grundsächlich anders bei einer Frau über fünfunddreißig.

00:26:06: In der Regel hat man in der Schweiz sieben normale Schwangerschaftskontrollen zugute.

00:26:15: Wenn jemand zusätzliche, was ich Risiken nenne kann man das variieren.

00:26:22: es gibt dann nicht ein richtiges Kochbuch.

00:26:26: aber man wird vor allem gegen Ende der Schwangersschaft regelmässiger Das heißt also nicht im vier Wochenabstand, sondern vielleicht in zwei Wochen Abstand und am Schluss in ein Wochenabstand Kontrollen durchführen.

00:26:47: Man wird auch eben die Geburt miteinander besprechen

00:26:53: ob

00:26:54: es einen Kaiserschnitt gibt oder eine normale Geburt eventuell mit einer Geburtseinleitung.

00:27:04: Und wie viele Frauen älteren Semesters, die Jugendlich geblieben sind, entscheiden sich für eine normale, also eine physiologische Geburt?

00:27:16: Gibt es das überhaupt?

00:27:18: Ja und es ist lustig.

00:27:21: ich habe auch bei mir in meinem Ärztefreundeskreis die ihr erstes Kind mit eben etwa fünfundvierzig geboren haben und die entscheiden sich oft auch für eine normale Geburt, obwohl ihnen oft abgeraten wird.

00:27:44: Also ich finde es oder nicht zugetraut wird, sage ich jetzt mal.

00:27:50: Und ich hatte eben letztes Jahr diese Frau, die ich erzählt habe Die hat mit dreiundfünfzig gesagt, ich möchte eine normale Geburt.

00:28:01: Ich habe gedacht ja okay wir können es probieren.

00:28:04: Ich hab gedacht die schafft das sicher nicht.

00:28:06: Wir können ja mal machen und wir haben auch aus einem medizinischen Grund die Geburt eingeleitet.

00:28:15: Die Frau hat dann innerhalb vier fünf Stunden hat die geboren wie eine Weltmeisterin.

00:28:23: Und was war der Grund dafür, dass du vorher gedacht hast, die schafft das nicht?

00:28:28: Aus Energiegründen.

00:28:30: Ja ich denke eine Geburt braucht Energie und ... braucht Kraft, also da muss gedrückt werden.

00:28:40: Und ich sehe in meinem Alltag, als ich habe mit vielen Teenagern geboren – ich war in Amerika, die haben viele Teenagerschwangerschaften und die haben einfach eine massive Kraft zum Drücken.

00:28:56: Manchmal denkt man vielleicht eben eine Frau, die fünfundvierzig ist kann nicht mehr so drücken.

00:29:04: Aber das sind eben verschiedene Faktoren.

00:29:07: Das ist eben wieder ein bisschen ein Schublaten-Denken, denke ich.

00:29:12: Wo siehst du Karolin als Hebamme hier in diesem Punkt auch wenn es auf die Geburt zugeht?

00:29:20: Dann in der Spätschwangerschaft deine Rolle oder die Rolle der Hebammen?

00:29:25: Ich glaube, ich möchte zuerst auf diese sieben Kontrollen eingehen.

00:29:29: Ich als Hebamme juble immer wenn eine Schwangere zu mir kommt und überführend von dreizig ist weil ich weiß dann Sie kann mehr Schwangerschaftskontrollen haben also eine Frau unter fünfunddreißig.

00:29:42: Eine Frau unter fünfund dreißig muss sich entscheiden wie mache ich dieses Kochbuch?

00:29:49: habe ich die Schwangersschaftskontrolle?

00:29:52: Abwechslend Gynäkologin, Gynänkologe und Hebamme oder nur Gynädikologin.

00:29:58: Da gibt es eigentlich eine Entscheidung weil das nur diese sieben Kontrollen sind.

00:30:03: bei einer Frau über fünfunddreißig da gibt es wirklich kein Kochbuch.

00:30:08: die kann häufiger Schwangerschaftskontrollen haben.

00:30:12: Kontrolln bei der Hebammedauern in der Regel eigentlich eine Stunde unter sehr viel Gesprächszeit.

00:30:18: Wahrscheinlich ist es ca.

00:30:19: forty-fünf Minuten Gespräch.

00:30:21: Hey, wo stehst du?

00:30:22: Was möchtest Du?

00:30:23: Was brauchst Du?

00:30:25: Wo kann ich Dich oder wir Dich

00:30:27: unterstützen?".

00:30:29: Und dann noch fünfzehn Minuten das technische Schwangerschaftskontrolle.

00:30:33: und da sehe ich nicht nur bei über dreißigjährigen auch sonst eigentlich die Rolle als Hebamme, dass wir wirklich gut beraten – auch nicht!

00:30:45: gegen Ärztinnen und Ärzte beraten.

00:30:48: Das ist mir ganz wichtig, dass wir gut miteinander zusammenarbeiten diese zwei Berufsgruppen mit, die ja eigentlich das selbe Ziel haben.

00:30:57: Und ich im Alltag erlebe ich lustigerweise.

00:31:02: also wenn ich jetzt so meine schwangeren, meine aktuellen Schwangeren anschaue habe ich im Moment eh Herr Frauen unter fünfund dreißig, die einen geplanten Kaiserschnitt möchten und nicht die sogenannten älteren Schwangeren.

00:31:19: Das ist noch spannend, keine Ahnung weshalb das so ist könnte man auch mal untersuchen.

00:31:24: Aber ja natürlich wir sind in der Geburtsvorbereitung ein wichtiger Player Wirhebammen Und möchten die Eltern gut beraten.

00:31:33: Die werden den Eltern Und natürlich ganz wichtig mit dem medizinischen Wissen.

00:31:40: Also das möchte ich nicht ausblenden gar nicht dass wir schauen, wie gesund ist deine Frau.

00:31:48: Welche Gedanken hast du dir zur Geburt deiner eigenen Tochter gemacht?

00:31:53: Welche Wünsche hattest du und wie war es dann tatsächlich?

00:31:58: Also was ganz klar war ich... Aufgrund dieser Gerinnungsstörung war eine Hausgeburt nicht möglich.

00:32:05: deshalb war meine Geschäftspartnerin belegebamme Und für mich war eigentlich nie die Frage, einen geplanten Kaiserschnitt zu haben.

00:32:18: Meine Mutter hat gut geboren, meine Schwester hat drei Kinder gut geborene und war nie eine Diskussion überhaupt nicht.

00:32:27: Natürlich auch bei mir kam es dann anders!

00:32:30: Es war etwas ungünstig... Ich hatte... ...es war zur Covid-Zeit und ich hatte Covid, hatte dann zwei Tage später, also mir ging es gut alles okay.

00:32:42: Zwei Tage später Blasensprung ohne Wehen.

00:32:45: Also das Fruchtwasser ging ab keine Wehen.

00:32:48: wir haben dann zu Hause alles Mögliche versucht nichts ging.

00:32:52: ich hatte wirklich keine wehen.

00:32:55: ok Dann musste ich dann logischerweise ins Spital haben wir Medikamentäos eingeleitet.

00:33:01: Ich hatte vielleicht zwei Stunden Wehen Künstliche Wehen, die auch wehtaten.

00:33:08: Die hörten dann wieder auf.

00:33:11: Ja!

00:33:11: Dann haben wir eine PdA gemacht und sind mit Wehnmittel stark eingestiegen auf dem CTG.

00:33:18: Schön brav Wehen.

00:33:19: Ich habe nichts gespürt.

00:33:21: Dem Kind ging es immer gut.

00:33:23: Und ich habe ihn nicht eröffnet.

00:33:26: Mein Muttermund hat sich da nichts getan.

00:33:30: Am Schluss war das dann ein Kaiserschnitt in Ruhe.

00:33:35: Als Hebamme hätte ich nicht anders entschieden.

00:33:38: Als Frau?

00:33:40: Ja, ich hätte das schon gerne einmal erlebt!

00:33:42: Wie ist es wirklich gebären?

00:33:44: So wie fühlen diese zwei Stunden wehren... Ich war auch in der Badewanne und so ja, aber da habe ich eigentlich gedacht, da tut sich etwas, hat sich nichts getan.

00:33:55: Und so eine Austreibungsphase als Hebammeschreckstrichfrau.

00:34:00: Das finde ich schon spannend, einmal mitzuerleben.

00:34:03: Das war jetzt nicht so.

00:34:05: Und es war ein Kaiserschnitt, ich glaube das war auch die Situation.

00:34:08: noch dazu dass sich mit diesem Kind... Dass ich nicht wusste ist es ein Junge oder ein Mädchen sowieso keine Bindung hatte und das braucht zweit für eine Geburt und wir haben da noch nichts so zusammengespielt.

00:34:25: Aber ich weiß, dass ihr jetzt zusammen spielt.

00:34:28: wie war das als deine Tochter da war?

00:34:31: Und wie war die Zeit danach?

00:34:33: und wie war es in Bezug auf diese Bindung, die du jetzt angesprochen

00:34:38: hast?

00:34:39: Also meine wichtigsten.

00:34:42: Ich habe natürlich dann angerufen mit Video.

00:34:46: Hey Mona ist geboren so... Mein Patenkind, mein Gotterbord, mein Ältester hat wirklich gesagt Gott, jetzt bist du wieder du!

00:34:58: Und das war kurze Zeit eigentlich nach der Geburt.

00:35:02: Also in der Schwangerschaft war ich nicht ich und als dieses Kind, diese Mona da war irgendwie keine Ahnung Ich habe es nicht gemerkt hat sich ein Schalter umgelegt und ja von dem Moment an hatten wir Bindung.

00:35:18: Wenn ich jetzt das alles so höre hab' ich den Eindruck Es ist schlussendlich für Hebammen und Gynäkologinnen, auch eine Gratwanderung zwischen Risiken aufzeigen.

00:35:34: Beraten aber auch positiven Bestärken.

00:35:38: Sehe ich das richtig oder falsch?

00:35:42: Ich denke in unserer Gebiet, also Geburtshilfe-Gynäcologie hat viel mit Hoffnung.

00:35:51: zu tun und etwas Positiven im Gegensatz zu anderen medizinischen Gebieten, Spezialgebieten.

00:36:01: Wir leben von der Hoffnung und wir freuen uns an der Geburt.

00:36:07: Und grundsätzlich finde ich Frauen die Kinderwunsch haben dass sie es wagen sollen sich beraten zu lassen.

00:36:18: Es ist mir auch am Herzen, dass sie nicht immer auf ihre Umgebung hören sondern wirklich sich emanzipieren und sich beraten lassen.

00:36:31: Die Realität ist für mich jetzt das wir oft darüber reden, dass die Geburtenrate vor allem bei Schweizer Frauen zurückgeht.

00:36:42: Ein Teil davon ist sicher unsere Karriereplanung als Frau und ich sehe das auch in meiner Umgebung.

00:36:51: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

00:36:54: Das ist Nummer eins, zweite wo ist und wann kommt der richtige Partner?

00:37:01: Und ich glaube es ist entscheidend und bei vielen Frauen die Karrieremachen kommt das spät dann ist man über vierzig.

00:37:12: Und ich denke, da soll man auch den Mut haben sich beraten lassen und ich finde auch heutzutage sind auch künstliche Befruchtungen sicher und das kommt meistens gut, finde

00:37:29: ich.

00:37:29: Wir haben jetzt viel über Risiken gesprochen.

00:37:34: gibt es auch Vorteile wenn man schon älter ist und schwanger wird?

00:37:39: Eben, was wir gesagt haben ist der richtige Zeitpunkt für die Frau.

00:37:45: Ich glaube wenn eine Frau im Stress ist in ihrer Karriere Ist es schwieriger sich gut ums Kind zu kümmern und das hat man wissenschaftlich bewiesen.

00:37:58: Das sind auch Studien nordische Studien also von Schweden und Norwegen Die gezeigt haben dass Wenn ein paar ein Kind zehn Jahre später hat, entwickelt sich das Kind oft besser.

00:38:15: Ein weiterer Grund und etwas Weiteres Positives – ich sehe jetzt Karolin Sie ist vor mir.

00:38:25: Ich habe sie vor etwa zehn Jahren gesehen, ich finde sie hat sich kaum verändert.

00:38:31: also man weiß dass die späte Mutterschaft wahrscheinlich auch positive Effekte hat im Sinne einer Profilaxe von Demenz und Alterung.

00:38:45: Also, die Kinder halten uns fit wir müssen uns bewegen Wir müssen überlegen das wir gesund leben, gesundes Essen zu uns nehmen.

00:38:57: wir sind aktiv Wir sind gefordert mental, vielleicht ist das auch ein bisschen ein Jungbrunnen.

00:39:05: Caroline Eidt, vielleicht zum Schluss?

00:39:07: Wenn du heute Schwangeren betreuest die schon ein gewisses Alter haben eine gewisse Lebenserfahrung ist es heute mit deiner Erfahrung als späte Mutter anders als vorher?

00:39:22: Ich hoffe eigentlich nicht, ganz ehrlich.

00:39:26: Und ich glaube es auch nicht.

00:39:28: Das ist das was Maggie vorher gesagt hat.

00:39:30: die Frauen während der Eltern sprechen mich gar nicht an.

00:39:34: wann wurdest du Mutter?

00:39:35: weil ich vielleicht nicht wie fünfzig aussehe und ich glaube deshalb ist es auch weniger ein Thema und ich möchte eigentlich offen bleiben und nicht meine Geschichte als die richtige Ansehen oder meinen Weg ja

00:39:51: Also auch individuell auf die Leute eingehen.

00:39:55: Ganz klar sehr individuell, weil alle Menschen haben ihre eigene Geschichte und die ist die richtige und das möchte ich eingehen.

00:40:08: Herz Töne der Hebammen Podcast des Schweizerischen Hebammenverbandes.

Über diesen Podcast

Hebammen erzählen aus ihrem herausfordernden und emotionalen Alltag. Herztöne ist der Podcast des Schweizerischen Hebammenverbandes, lanciert zum WHO-Jahr der Pflegefachleute und Hebammen.

von und mit Schweizerischer Hebammenverband

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